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| DAS NEUE PROGRAMM 2009/ 2010 IST DA ! In dieser Rubrik finden Sie nähere Details zu allen unter "Programm" aufgelisteten Vorträgen und Exkursionen. Weiter unten führen wir unter der Rubrik "Blick über die Grenze" auch interessante Veranstaltungen der VHS Konstanz-Singen und einen speziellen Event der Uni Konstanz auf. Alle Vorträge und Exkursionen sind öffentlich; sie stehen allen Interessenten offen! Wünschen Sie das Programm per Post zugestellt zu erhalten und sind bei uns noch nicht registriert? Oder wollen Sei bei uns Ihre E-Mail Adresse hinterlegen? Dann schicken Sie uns ein E-Mail: vhs-kreuzlingen@swissonline.ch |
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| PROGRAMM 2009 / 2010 |
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| Mittwoch, 28.Oktober 2009, 19.30 Uhr Terrorismus und Organisierte Kriminalität: Gefahren auch für die Schweiz? Dr.phil. Peter Forster, Chefredaktor der Militärzeitschrift "Schweizer Soldat" Seit dem Untergang des Warschau-Paktes und der Sowjetunion ist die Schweiz wie andere europäische Staaten einer diffusen Bedrohung ausgesetzt. Der massive politisch-gesellschaftlich-militärische Gegensatz des Kalten Krieges ist einem Gefahrenbild gewichen, das sich mit den Stichworten "Terrorismus", "gewaltbereiter Extremismus", "Organisierte Kriminalität" und "Proliferation von Kernwaffen" umschreiben lässt. Bisher blieb die Schweiz von einem schweren Terroranschlag verschont; ungewiss ist die Bedrohung durch die internationale Organisierte Kriminalität. Genügen unsere gesetzlichen Grundlagen im Kampf gegen diese Gefahren? Ist die Schweiz gerüstet? Wo sind die Grenzen der erlaubten behördlichen Tätigkeit? Wo werden die persönlichen Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger tangiert? Dr. Peter Forster, Thurgauer Historiker und Staatsrechtler, ehemaliger Chefredaktor der Thurgauer Zeitung und Nahostkorrespondent, präsidierte von 2000 bis 2006 die Eidg. Staatsschutzkommission und bringt als Insider einen breiten Erfahrungshorizont in Bezug auf diese modernen Bedrohungsbilder mit. Ein hochaktuelles und brisantes Thema! |
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| Samstag, 7.November 2009, ganztägig Buddhas Paradies - Schätze aus dem antiken Gandhara, Pakistan Exkursion zum Museum Rietberg, Zürich Mit Vorstellung des Museums durch die stellvertretende Direktorin In Gandhara, am Fuss des Hindukusch, kreuzten sich einst wichtige Handelswege. Entlang dieser Lebensadern fand ein reger kultureller Austausch statt: Die westliche antike Kultur gelangte mit dem Asienfeldzug Alexanders des Grossen (356 – 323 v. Chr.) nach Gandhara. Aus Indien kam der Buddhismus, und aus Zentralasien wanderten Nomadenvölker ein. Die verschiedenen Einflüsse verschmolzen zu einer einzigartigen buddhistischen Kultur, die vom 1. bis 5. Jahrhundert blühte. Die Kunst Gandharas strahlt Ruhe und Erhabenheit aus. Die einst prächtigen Klöster waren mit künstlerisch herausragenden Reliefs geschmückt, die durch ihren erzählerischen Reichtum bezaubern: Nirgendwo in der buddhistischen Kunst haben die Bildhauer so viele Episoden aus dem Leben des Buddha dargestellt. 2001 wurden die monumentalen Buddha-Figuren von Bamiyan in Afghanistan gesprengt – einst stolze Zeugen der Gandhara-Kultur. Die pakistanischen Museen, die erstmals ihre Schätze in den Westen ausleihen, zeigen mit dieser Ausstellung eine andere Seite dieser Region: Gandharas Geschichte ist voller Reichtum, Toleranz und kultureller Vielfalt. Programm: 09.00 Uhr Abfahrt mit dem Car beim Hafenbahnhof Kreuzlingen 10.30 Uhr Ankunft im Rietbergmuseum, Zürich 11.00 Uhr Führung durch die Ausstellung „Buddhas Paradies - Schätze aus dem antiken Gandhara“ 12.30Uhr Apéritif und Lunch in der Remise des Museums 14.00 Uhr Vortrag von Frau Dr. Katharina Epprecht, Vizedirektorin des Rietbergmuseums: Das Rietbergmuseums und die Aufgaben der Vizedirektorin 14.30Uhr: Individuelle Besichtigung der Sammlung und des Rieterparks 15.45 Uhr Rückfahrt Spätestens 17.00 Uhr Ankunft am Hafenbahnhof Kreuzlingen Kosten: Fr. 100.- pro Person für Fahrt, Museumseintritt, Führung und Lunch; Barzahlung auf der Fahrt. Anmeldung an Ruth Kummer, Telefon 071 688 42 53 bis 30. Oktober 2009 Die Exkursion kann nur durchgeführt werden, wenn sich mindestens 20 Personen anmelden. Im Falle einer Absage werden die angemeldeten Teilnehmer benachrichtigt. |
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| Mittwoch, 11.November 2009, 19.30 Uhr Alles anders - Irrtümer in der Wissenschaft und über sie selbst Prof. Ernst Peter Fischer, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Konstanz Wissenschaft wird von Menschen gemacht, und Menschen können irren. Also irren auch Wissenschaftler, und manchmal gewaltig. Im Vortrag werden einige Beispiele vorgestellt – etwa Plancks Vermutung, sein Quantensprung würde verschwinden, oder seine Annahme, Einsteins Theorie des Lichts sei Unsinn. Wissenschaft wird aber nicht nur von Menschen gemacht, sondern auch von Menschen verstanden. Dabei treten erneut Irrtümer auf – und man fragt sich, warum sie sich so hartnäckig halten. Warum denken wir immer noch, dass Einstein ein schlechter Schüler war und Kopernikus den Menschen erniedrigt hat, als er ihn aus der Mitte der Welt entfernte? Warum denken wir immer noch, dass Wissenschaftler rational und systematisch vorgehen, und wollen nicht die Rolle des Intuitiven und Unbewussten beim Zugang zur Wahrheit zur Kenntnis nehmen? Wir irren, wenn wir denken, wir verstünden, wie die Wissenschaft vorankommt. Dieser Irrtum lässt sich beheben. Man muss nur zum Vortrag kommen. Prof. Ernst Peter Fischer ist diplomierter Physiker, promovierter Biologe, habilitierter Wissenschaftshistoriker und passionierter Autor. Seine letzten Veröffentlichungen: Das große Buch der Evolution (2008), Der kleine Darwin (2009), Die kosmische Hintertreppe (2009). |
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| Mittwoch, 18.November 2009, 19.30 Uhr Narzissten und Egomanen in der Führungsetage Dr.med.Dipl.-Psych. Gerhard Dammann, Chefarzt und Spitaldirektor der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen und der Psychiatrischen Dienste Thurgau Dr.med.Dipl.-Psych. Gerhard Dammann ist seit drei Jahren Chefarzt der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen. Er hat sich vor seinem Stellenantritt mit psychodynamischer Organisationsberatung befasst und in diesem Zusammenhang ein Buch über den Narzissmus „in der Chefetage“ geschrieben. Zwischen dem Erfolg eines Managers oder Politikers und den diversen Formen des Narzissmus gibt es laut seinen Erkenntnissen einen engen Zusammenhang. In seinem Referat werden neben den Merkmalen von Narzissten auch die wichtigsten Theorien zu den Ursachen dieser Persönlichkeitsstörung dargelegt. Es wird der Zusammenhang zwischen Führung, Macht, Machiavellianismus, Charisma und Narzissmus beleuchtet und das Konzept der Führungspersönlichkeit diskutiert. Generell wird unterschieden zwischen produktivem, also normalem, und pathologischem, also bis hin zu destruktivem, Narzissmus. Narzissmus wird so als Kontinuum verstanden. Durch die Resultate empirischer Studien und Fallbeispiele wird das schwierige Thema anschaulich und lebendig dargestellt. Ausserdem werden wirtschaftliche Aspekte im Rahmen der Globalisierung berücksichtigt. Am Ende werden die Begriffe „Management“ und „Leadership“ unterschieden und Überlegungen zu praktischen Fragestellungen wie dem Assessment von Führungskräften und der rechtzeitigen Intervention angestellt. Buchhinweis: Gerhard Dammann, Narzissten, Egomanen, Psychopathen in der Führungsetage. Fallbeispiele und Lösungswege für ein wirksames Management, 3. Auflage, Haupt, Bern, 2007 |
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| Mittwoch, 25.November 2009, 19.30 Uhr Abenteuer Seidenstrasse - Von Bishkek über den Torugart Pass bis nach Shanghai Gerry Knecht, Winkel (ZH), Chinaspezialistin Das Referat führt die Hörer zu den eindrücklichsten Orten der antiken Seidenstrasse, quer durch China über den wohl längsten Landhandelsweg aller Zeiten. Unterschiedlichste Völkergruppen, fremde Düfte, die Farben und Weiten der Wüste, dies alles lässt uns den pulsierenden Karawanenverkehr vergangener Jahrhunderte erahnen. Vorbei geht es an Chinas grösster Oase Kashgar mit dem legendären Sonntagsmarkt, auf der Südroute durch die Taklamakanwüste, ins Land der ‚Tausend Buddha Grotten‘, zur Hochebene am Fusse des Tian-Shan Gebirges und hinunter ins Turfan Becken, zum Ende der Grossen Mauer und über die Pforte zur Seidenstrasse in Xi’an bis zur Metropole Shanghai. Vor rund 12 Jahren lernte Gerry Knecht das Reich der Mitte kennen, war von der ersten Stunde an fasziniert, knüpfte erste Beziehungen mit der Bevölkerung und vertiefte seither laufend ihre Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur. Vor 5 Jahren organisierte und führte sie ihre erste Reisegruppe nach China. Seither standen immer wieder Reisen ins Hochland von Tibet, nach Yünnan oder eben über die Seidenstrasse nach Shanghai auf dem Programm. Lassen Sie sich vom herben Flair dieses innerasiatischen Karawanenweges faszinieren, vom Land der Mitte, wie es wirklich ist. |
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| Mittwoch, 13.Januar 2010, 19.30 Uhr Streifzug durch den Iran Dr.phil. Mark Kris Keller, Kreuzlingen Das Wort „Iran“ löst eine Vielzahl von Assoziationen der unterschiedlichsten Art aus – antike Kulturnation „Persien“, Schah Reza Pahlavi, die Islamische Revolution Ayatollah Khomeinis bis hin zur umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmoud Ahmadinejad und der eigenwilligen Regionalgrossmachtpolitik des heutigen Iran. Dr.Mark Keller, Dozent an der Pädagogischen Hochschule Thurgau und Lehrer an der Kantonsschule Kreuzlingen, ist nicht nur ein profunder Kenner der Weltreligionen, er ist auch ein Weltreisender und ist an der Volkshochschule durch seine faszinierenden Bilder- und Filmvorträge über Indien, Tibet, den Ladakh und die Mongolei bekannt geworden. In seinem „Streifzug durch den Iran“ wird uns der Referent ein Mosaik von fotografischen Impressionen von Mensch, Natur und Kultur des Iran zeichnen, dabei auf die antike Kulturlandschaft Persien eingehen, den Iran aber auch politisch und geschichtlich als Brückenkopf zwischen Europa und Südasien, manchmal als Zankapfel der Weltmächte und als einen Hort des erstarkenden Islam darstellen. Die Kraft seiner Bilder wird auch die herb-schönen Landschaften dieses Hochlandes ausgiebig zur Geltung bringen. |
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| Mittwoch, 10. und 24.Februar 2010, je 19.00 Uhr Zuwanderung und Integration in Kreuzlingen / Baufieber in Kreuzlingen Zwei Grossveranstaltungen der VHS Kreuzlingen Die Volkshochschule Kreuzlingen hat sich in den letzten Jahren in Grossveranstaltungen mit bedeutenden gesellschaftlichen Themen befasst: 2007/2008 mit dem sozialen Problem der Pubertät, im letzten Jahr mit dem Wirtschafts- und Politthema der aktuellen Schuldenfalle. Im Februar 2010 sind gleich zwei Grossveranstaltungen mit Kreuzlinger Themen geplant, welche sich inhaltlich ergänzen: Die grosse Zuwanderung aus dem Ausland und das teilweise dadurch ausgelöste Baufieber in Kreuzlingen. Beide Zeiterscheinungen haben positive und negative Seiten und sind politisch hoch aktuell. Die Volkshochschule hat namhafte Referenten eingeladen - dies verspricht zwei spannende Abende mit interessanten Diskussionen! |
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| Mittwoch, 10.Februar 2010, 19.00 - 21.00 Uhr In der Aula der Pädagogischen Maturitätsschule, Kreuzlingen Zuwanderung und Integration in Kreuzlingen Andreas Netzle, Stadtammann, Kreuzlingen Zeljka Blank-Antakli, Regionalstelle für Integration, Kreuzlingen Karina Zabel, Ausländerbeirat, Kreuzlingen Jürg Schenkel, Präsident Schulgemeinde, Kreuzlingen Moderation: Seraina Perini Allemann, Kreuzlingen Die jüngsten Statistiken erhärten es: die Schweiz ist ein Einwanderungsland. Die Zuwanderung ist eine feststehende Tatsache, die sowohl Probleme als auch Chancen bietet. In Kantonen und Städten wird deshalb seit längerer Zeit eine aktive Integrationspolitik betrieben. Die Stadt Kreuzlingen steht mit ihrer enormen Zuwanderung (46 Prozent Ausländer) in dieser Frage an vorderster Front. Sie hat die Probleme aktiv angepackt, Institutionen und Initiativen ins Leben gerufen und verfolgt verschiedene kreative Wege in der Frage der Integration. Es geht um das gegenseitige Verständnis für die Vielfalt der kulturellen Werte, um den Dialog und um die Förderung des gegenseitigen Respekts. Ausserdem um Chancengleichheit und um die Nutzung von Potentialen. Wesentlich ist aber, dass die Erwartungen, die wir an die Ausländer stellen, formuliert werden und dass deren Eigenverantwortung in Bezug auf die Integration nachhaltig eingefordert wird. Vier Kenner und Verantwortliche in Sachen Integration werden den Fragenkomplex in Kurzreferaten umreissen und anschliessend im Podiumsgespräch vertiefen und mit dem Publikum diskutieren. Programm 19.00 Uhr Einführung, Seraina Perini Allemann 19.10 Uhr Integrationspolitik der Stadt Kreuzlingen: Erreichtes, Geplantes, Angedachtes; Andreas Netzle 19.25 Uhr Ein Kernstück der Integrationspolitik – die Regionalstelle für Integration; Zeljka Blank-Antakli 19.40 Uhr Der Ausländerbeirat – sein Beitrag zur Implementierung der Integration; Karina Zabel 19.55 Uhr Immigration - Gefahr oder Chance? Integration ohne Verlust der Integrität. Der Beitrag der Schule; Jürg Schenkel Pause 20.10 - 21.00 Uhr Gespräch mit den Referenten, Fragen aus dem Publikum. Moderation: Seraina Perini Allemann Referenten Seit 2007 ist lic.phil.I Andreas Netzle Stadtammann von Kreuzlingen, parteilos. Nach Studien in Germanistik, Philosophie und Publizistik wandte er sich dem Journalismus zu und wurde Bundeshaus- und Chefredaktor verschiedener Zeitungen, u.a. der Thurgauer Zeitung. Als Stadtammann ist er der Hauptverantwortliche für alle Integrationsprozesse in Kreuzlingen und in dieser Frage auch Kommunikationspartner mit Bundesbern und anderen Kantonen und Städten. Zeljka Blank-Antakli wurde vom Stadtrat auf den 1.Oktober 2009 zur Leiterin der Regionalen Fachstelle für Integration gewählt. Seit Jahren beschäftigte sich Zeljka Blank in Konstanz mit Migationsproblemen, mit der Sprach- und Kulturvermittlung für Migranten. Sie war Vorsteherin der Arbeiterwohlfahrt und Mitglied des Forums für Integration. Karina Zabel ist diplomierte Pflegefachfrau, hat ihre Wurzeln in Dänemark und präsidiert seit dem 1.Januar 2008 den vom Stadtrat Kreuzlingen ins Leben gerufenen Ausländerbeirat. Im Laufe ihrer Jahre in der Schweiz hat sie den Integrationsprozess als Ausländerin selbst hautnah miterlebt und ihn als intensiv, aber auch als fruchtbar empfunden. Frau Zabel hat über ihr Interesse an Integrationsfragen hinaus ein angeborenes Engagement für politische Fragen, da sie von Haus aus einen „stadtpolitischen“ Hintergrund mitbringt: ihr Vater war politisch für ihre Heimatstadt tätig und ihr Grossvater bekleidete das Vizebürgermeisteramt von Kopenhagen. Jürg Schenkel führt seit mehr als 16 Jahren das Präsidium der Schulgemeinde Kreuz-lingen, einer der grössten im Kanton. Integrationsfragen stehen in seiner Agenda in der Praxis weit oben, wie wohl kaum bei einer anderen Primar- und Oberstufengemeinde im Kanton. Nebenberuflich hat er einen Lehrauftrag an den Berufs- und Diplomschulen von Bern und Weinfelden inne und ist Mitglied in verschiedenen kantonalen Kommissionen und Institutionen. Seine Führungskompetenzen erwarb er sich unter anderem als langjähriger Direktor einer Versicherungsgesellschaft in Neuenburg. Moderatorin Seraina Perini Allemann absolvierte die Lehrerausbildung am Seminar Kreuzlingen und unterrichtete während Jahren an der Primarschule. Nach der Weiterbildung zur Ausbildnerin war sie sechs Jahre in der Erwachsenenbildung tätig. Seit 2004 ist sie Mitglied der Sekundarschulbehörde von Kreuzlingen. Sie ist auch Mitglied der Volkshochschulkommission. Die Veranstaltung findet statt in der Aula der Pädagogischen Maturitätsschule PMS, Kreuzlingen |
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| Mittwoch, 24.Februar 2010, 19.00-22.00 Uhr In der Aula der Pädagogischen Maturitätsschule , Kreuzlingen Baufieber in Kreuzlingen Heinz Theus, dipl.Arch.ETH/SIA,NDS ETH, Leiter Hochbau/Stadtplanung, Bauamt, Kreuzlingen Beat Rey, dipl.Ing.Raumplaner FSU/SIA, Mitinhaber Planungsbüro ERR, St.Gallen / Herisau Werner Messmer, Nationalrat, Zentralpräsident des Schweizerischen Baumeisterverbandes, Kradolf Moderation: Rainer Sigrist, dipl. Bauingenieur HTL, Verwaltungsratspräsident, HRS Real Estate AG, Frauenfeld Seit einigen Jahren prägen Baukräne das Stadtbild von Kreuzlingen. Dabei geht es in erster Linie um den Wohnungsbau. In den nächsten 2 Jahren werden ca. 600 neue Wohneinheiten erstellt. Was treibt den Boom an, wohin wird er uns führen? Können all die Wohnungen vermietet oder verkauft werden? Sind sie für Einwohner oder Zuzüger bestimmt? Ist bald die ganze Baulandreserve aufgebraucht? Was passiert mit den Altwohnungen? Wird Wohnen in Kreuzlingen teurer? Führt uns die Bauwirtschaft aus der Finanzkrise? Wird die Bauwirtschaft aufgebläht? Folgt auf den Boom eine Baukrise, ein Katzenjammer? Wie reagiert die Raumplanung? Diese und viele andere Fragen beschäftigen viele MitbürgerInnen und EinwohnerInnen Kreuzlingens. Ein prominentes Expertenteam wird Antworten geben und die Aussichten für die Zukunft erörtern. Programm 19.00 Uhr Einführung, Rainer Sigrist 19.15 Uhr Bestandesaufnahme: Was wurde in den letzten Jahren gebaut, was ist im Bau und für die nächsten Jahre zu erwarten? Heinz Theus 19.45 Uhr Alte und neue Fragen an die Raumplanung in unserer Region. Beat Rey 20.15 Uhr Wandel und Konstanz in der Bauwirtschaft. Was sind die neuen Herausforderungen? Werner Messmer 20. 45 Pause 21.05- 22.00 Uhr Gespräch mit den Referenten, Moderation: Rainer Sigrist Referenten Seit dem 1. Februar 2005 ist Heinz Theus der Leiter der Abteilung Hochbau und Stadtplanung in der Stadt Kreuzlingen. Davor arbeitete er im Hochbau- und Planungsamt der Stadt Basel als Projektleiter für grosse städtebauliche Projekte wie der Entwicklung der Messe Basel oder der Stadteilentwicklung der 19 ha grossen DB-Brache Erlenmatt.1985 schloss er das Architekturstudium und 1991 das Nachdiplomstudium in Raumplanung an der ETH Zürich ab. Ziele bei seiner jetzigen Tätigkeit als Stadtbaumeister sind die gestalterische Aufwertung des Stadtkörpers und darin insbesondere die Förderung des Stadtzentrums. Die Deblockierung von Gestaltungsplan-Arealen betrachtet er als wichtige Voraussetzung für die Verflüssigung von Bauland, um dem Ziel eines funktionierenden Liegenschaftenmarktes einen Schritt näher zu kommen. Der Raumplaner Beat Rey studierte Siedlungsplanung und absolvierte mehrere Praxisjahre in der Stadt Bern und im Kanton Aargau. 1985 übernahm er die Leitung eines Raumplanungsbüros in Herisau. Seit 1989 ist er verantwortlicher Mitinhaber des Planungsbüros Eigenmann/Rey/Rietmann mit Betrieben in St.Gallen und Herisau. Derzeit beschäftigt er sich intensiv mit der Kreuzlinger Stadtentwicklungsplanung und der Ausarbeitung des kommunalen Richtplanes. Weiter ist er in verschiedenen Gremien an der Umsetzung des Geoinformationsgesetzes und der Einführung des neuen Katasters über die öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen im Kanton Thurgau beteiligt. Werner Messmer ist seit 2003 Präsident des Schweizerischen Baumeisterverbandes. Seit 1999 hält er eines der sechs Thurgauer Nationalratsmandate inne. Er sitzt im Vorstand aller drei grossen Wirtschaftsdachverbände Economiesuisse, Arbeitgeberverband und Schweizerischer Gewerbeverband. Sein typisch dualer Berufsweg führte von der Lehre als Bauzeichner und Maurer über das Polier- und Bauführerdiplom bis zum eidg.dipl.Baumeister. Heute ist er Inhaber des von seinem Grossvater gegründeten Bauunternehmens Messmer AG Hoch- und Tiefbau in Sulgen. Von 1996 bis 2000 war er Mitglied des Grossen Rats des Kantons Thurgau. Er war Präsident diverser kantonaler Verbände, wie der Industrie- und Handelskammer Thurgau, des Thurgauer Gewerbeverbandes und des Thurgauer Baumeisterverbandes. Als dipl. Hochbautechniker und Bauingenieur HTL trat der gebürtige Thurgauer Rainer Sigrist mit Jahrgang 1945 vor gut 20 Jahren als verantwortlicher Geschäftsleiter, Mitinhaber und Vizepräsident des Verwaltungsrates in die Generalunternehmung HRS Real Estate AG ein. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern baute er die Unternehmung sukzessiv und zielstrebig zu einer der führenden und kompetentesten GU/TU der Schweizer Baubranche aus. Vor drei Jahren übertrug er die operative Geschäftsleitung den nachrückenden Mitinhabern und übernahm das Präsidium des Verwaltungsrates. Während zehn Jahren präsidierte er national den Verband der Generalunternehmer sowie weitere Bauverbände. Regional ist er nach wie vor in diversen Verwaltungs- und Stiftungsräten als Mitglied oder Präsident tätig. Die Veranstaltung findet statt in der Aula der Pädagogischen Maturitätsschule PMS, Kreuzlingen |
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| Mittwoch, 3.März 2010, 19.30 Uhr Der Aufschwung beginnt im Kopf - ein Stimmungsbild der Schweizer Wirtschaft Prof.Dr.Jan-Egbert Sturm,Leiter KOF Konjunkturforschungsstelle, ETH Zürich Die Wirtschaftskrise hat ihren Ursprung im Einbruch des US Immobilienmarktes und im damit verbundenen Wertzerfall der verbrieften, am Markt gehandelten Hypotheken der Banken. Nachdem über einen Vertrauensverlust zwischen den Banken zuerst der Interbankengeldmarkt betroffen war, ergriff die Krise die übrigen Finanzmärkte. Die globale Vernetzung der Finanz- und der übrigen Wirtschaft führte zu einer international weitgehend synchronen Rezession in allen Weltregionen, wenn auch nicht überall mit gleicher Wucht. Die Investitionen der Unternehmen nahmen ab, die Exporte schrumpften, die Arbeitslosigkeit wächst und der Konsum der Haushalte bildet sich zurück. Diese Entwicklungen hinterlassen auch in der Schweizer Wirtschaft tiefe Spuren und haben einiges an Unsicherheit ausgelöst. Inzwischen gibt es erste Zeichen einer Trendwende. Wann finden wir aus der Rezession heraus, wie tief greift sie noch ein und welche Rolle spielt Vertrauen hierbei? Anhand der Prognose und Umfragen der KOF Konjunkturforschungsstelle (ETH Zürich) wird Prof.Dr.Jan-Egbert Sturm über die Konjunktur und Entwicklungsperspektiven der Schweizer Wirtschaft erzählen. Im Anschluss an das Referat offeriert die UBS Kreuzlingen einen Apéro. |
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| Mittwoch, 17.März 2010, 19.30 Uhr Exkursion Der Festungsgürtel Kreuzlingen Erich Bühlmann und Urs Ehrbar Vorstandsmitglieder des Vereins "Festungsgürtel Kreuzlingen" Der Festungsgürtel Kreuzlingen ( FGK ) hat eine Länge von 11.5 km und erstreckt sich von Triboltingen in südöstlicher Richtung, Kreuzlingen südlich umfassend, entlang des Seerückens bis nach Bottighofen. Er wurde in den Jahren 1937 bis 1940 erbaut und sollte ein Ausbrechen deutscher Truppen aus Konstanz ins Thurtal sowie entlang des Ober- und Untersees verhindern. Der FGK umfasste ursprünglich 42 Infanterie–Kampfbunker, von denen heute noch 35 erhalten sind. Zwei davon – der Dorfbunker Bottighofen sowie der Bahndammbunker Lengwil – enthalten noch die vollständige Ausrüstung und Bewaffnung, mit der sie während des Kalten Kriegs ausgestattet worden sind. Im Rahmen der Exkursionwerden im Info-Raum des Dorfbunkers Bottighofen der Bau sowie die militärische Nutzung des FGK im Zweiten Weltkrieg und während des Kalten Krieges erklärt. Der Verein „Festungsgürtel Kreuzlingen“ bietet Führungen in beiden Bunkern, sowie geführte Wanderungen im ganzen Festungsgürtel an. Im Rahmen der Exkursion der VHK werden im Info-Raum des Dorfbunkers Bottighofen der Bau sowie die militärische Nutzung des FGK im Zweiten Weltkrieg und während des Kalten Krieges erklärt. Während der anschliessenden Bunker–Führung kann im Kampfraum die Original–Ausrüstung und Bewaffnung besichtigt werden, während im ehemaligen Unterkunftsraum die Infanteriewaffen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs präsentiert werden. Besammlung : 19.15 Uhr bei der Post in Bottighofen |
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| BLICK ÜBER DIE GRENZEN Interessante Veranstaltungen der VHS Konstanz-Singen vom September 2008 - April 2009, sowie ein spezieller Event der Uni Konstanz: |